Bezitkstelle Graz-Umgebung-Kalsdorf

  Berichte

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 aktuellste Berichte

Sucheinsatz Enns

Die Suchaktion nach einer, seit Freitag vermissten, 74 jährigen Person musste am Samstag erfolglos eingestellt werden.  Die, am 11. Mai 2012, bereits kurze Zeit nach der Alarmierung aufgenommene Suche der Wasserrettung, wurde für diesen Tag wegen Dunkelheit eingestellt . Am 12. Mai 2012 waren mehr als 40 Personen der Österreichischen Wasserrettung, der Bezirksstellen Liezen, Graz, St. Michael und Graz-Umgebung-Kalsdorf, mit Unterstützung einiger Kameraden der Wasserrettung Oberösterreich und Salzburg vor Ort. Gesucht wurde mit insgesamt 2 Motorbooten, 3 Raftbooten und einigen Schwimmern im Wasser. Gegen Mittag wurde die Suche dann unterbrochen, da ein weiterer Einsatz beim Einsatzleiter Rene Rössler eintraf: 2 vermisste Kajakfahrer im Bereich Schladming. Sofort machten sich die anwesenden Vertreter der Wasserrettung auf den Weg. Binnen weniger Minuten waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort und konnten gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Roten Kreuz einen Kajakfahrer lebend retten. Der zweite wurde wenige Minuten später, leider nur noch tot, geborgen. Alle Einsatzkräfte der Wasserrettung sammelten sich wieder in Liezen zu einer Abschlussbesprechung und einem gemeinsamen Essen. So endete ein langer und anstrengender Tag.
 

 

 

 

Nautiksaisoneröffnung Pernegg

Nachdem wir schon seit Jänner so brav trainieren war es auch an der Zeit unser Boot aus dem „Winterschlaf“ zu holen. Gemeinsam mit den Bezirksstellen Liezen, St. Michael, Mürzzuschlag und Graz starteten wir in die Nautiksaison 2012. Die Bezirksstelle Liezen war auch mit ihrem neuen Einsatzboot „Rössi“ vor Ort und jeder wollte einmal mitfahren, so kamen Sepp, Rene und Max beinahe nicht vom Boot runter. Ansonsten war der Ablauf ganz traditionell, ein bisschen Knotenkunde auffrischen, der Jugend das Boot vertraut machen und Übungen für die Bootsführer (Mann über Bord,…) Da das Wetter auch auf unserer Seite war (Sonnenschein den ganzen Tag) trauten sich Mark und Martin sogar ins doch etwas kältere Wasser.



 

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Fließwasserretter-Ausbildung in Steyr (27.04.2012- 29.04.2012)

In oberösterreichischer Hand lag die Organisation der diesjährigen Ausbildung zum Fließwasserretter. Ausgeschrieben in den Landesverbänden Stmk und OÖ wurde die Teilnehmergruppe von Kollegen aus Wien, Burgenland und Tschechien abgerundet.

Für 23 Rettungsschwimmer begann der 3 tätige Kurs mit dem theoretischen Unterrichtsblock. Wichtige Grundlagen wie Gewässerkunde, Schwimm- und Rettungstechniken, Grundzüge der Seil-, Knoten- und Materialkunde waren in Module geteilt. Bei der Ausrüstungskontrolle wurde nicht nur die Vollständigkeit überprüft, es folgten praktisch die ersten Querungen der Enns, unterhalb des Kraftwerks Garsten in den eingeteilten Trupps.

Ende fand dieser Abend mit Wurfsackwerfen an Land als Vorbereitung für die nächsten Tage.

Tag 2 startete pünktlich um 8:00 mit dem Sprung in die 10° „warme“ Enns. Adjustiert mit Wildwasservollschutz (Helm, Neopren, Schwimmweste, Neoprensocken und festem Schuhwerk) und zusätzlichem Material (Wurfsäcke/Seilsäcke). Das theoretische Wissen vom Vortag wurde in die Praxis umgesetzt: Querungen, Wurfsackübungen, gesichertes Retten, Wasserlesen und Schwimmen; wurde auf der Flugstrecke von Garsten bis zu den Zwischenbrücken in Steyr geübt. Nach der verdienten Mittagspause war aber noch nicht Schluss.

Am Nachmittag fand im Abschnitt Eyblbrücke/Graffitibrücke ein Stationsbetrieb aus Gesichertes Retten, freies Retten, Panikverschluss, Wurfsackwerfen, Knotenkunde statt.

Letzte Kursteile an diesem Tag waren der Vortrag zu den Richtlinien des Wildwassers, durch den Bundesreferenten/Landesreferent OÖ Dr. Gerald Berger. Und last but not least: lediglich mit Knicklichtern als Beleuchtung ausgestattet die Nachtausbildung um 21 Uhr. Gruppenweise wurde die bereits bekannte Schwimmstrecke vom Ennskraftwerk bis zur Eyblbrücke ohne Einsatz zusätzlicher Stirnlampen zurückgelegt. Den Teilnehmern soll dabei die Angst vor der Nacht genommen und gleichzeitig der Zusammenhalt einer Gruppe deutlich gemacht werden.

Sonntag dritter und letzter Ausbildungstag: Die Steyr mit ihren Wehranlagen bildete das Übungsgebiet. Der Start wurde mit der richtigen Sprungtechnik von Brücken gesetzt und dann folgten flussabwärts die Annawehr, Kugelfangwehr und Kindergartenwehr mit ihren beiden Fußgängerbrücken bis zum Ausstieg bei der FH.

Bei den Wehranlagen wurden die Bauweisen, Gefahren und mögliche Schwimmbereiche aufgezeigt und unter den wachsamen Augen der Ausbilder geübt im Weißwasserbereich einer Wehr zu schwimmen. An der letzten Brücke der Kindergartenwehr wurde der Aufbau einer Seilfähre praktisch erprobt und zu Letzt noch Handzeichen und Knoten überprüft.

Mit der Urkundenverleihung wurde den Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratuliert und vielleicht der Weg für den einen oder anderen zukünftigen Wildwasserretter gelegt.

Fließ- bzw. Wildwasser birgt trotz Ausbildung und Übung ein gewisses Restrisiko, es kann nur von jedem einzelnen so gut wie möglich reduziert werden. Dennoch gibt es keine Garantie. Bei diesem Kurs mussten nach einem etwas unfreiwilligen Abgang ins Wasser, sowie dem Zusammenstoß mit einem Stein 2 Kursteilnehmer medizinisch versorgt werden. - Beide Kursteilnehmer befinden sich bereits wieder am Weg der Besserung und werden ihren Kursabschluss nachholen.

Bei absolutem Kaiserwetter und dem doch deutlich höheren Wasserstand von Steyr und Enns, boten sich beste Bedingungen für die 20 Ausbildner und unterstützende Helfer um den sehr gut organisierten Kurs nahezu zeitplangerecht umzusetzen.

Dank den Vorbereitungen und Kochkünsten von Beate und Hans Persterer fielen die Mittagspausen immer bestens und reichlich aus. Großes Lob und Dank gebührt auch Didi Ramsner und der gesamten Ortsstelle Steyr für die gute Organisation der perfekten Örtlichkeiten im Veranstaltungssaal Garsten, den Support und die Shuttledienste. Nicht zu vergessen sei das Engagement und Umsichtigkeit der Ausbildner aus OÖ und Stmk.

Nur als Gruppe ist eine reibungslose Durchführung solcher Kurse in der doch sehr knappen Zeit von 3 Tagen umzusetzen.
Vielen Dank!

Bericht LV Oberösterreich                                                                       zur Bildergalerie

 

 

 

Fortbildungswochenenden


Die letzten beiden Sonntage standen im Zeichen der persönlichen Aus- und Weiterbildung. Die ersten 8 Stunden der Sonntage verbrachten wir mit einem Erste-Hilfe Kurs auf der Dienststelle des Roten Kreuzes Kalsdorf. Theoretisch und praktisch vermittelte uns Manuel Pfeilstecher die wichtigsten Fakten bezüglich der Wiederbelebung, Bergung aus dem Auto, Wundversorgung und natürlich noch viel mehr. Doch besonders wichtig war es, dass wir ein Gefühl der Sicherheit bekamen und in einer Ernstsituation das Denken nicht vergessen! In einem kleinen Film wurde auf diesen Aspekt noch einmal aufmerksam gemacht. Und die letzten beiden Stunden verbrachten wir immer mit Funk- beziehungsweise Fahrzeugschulung. So erklärte uns Norbert unter anderem was wichtig beim Funken ist, wie man sprechen sollte und auch wie überhaupt ein Funkgerät funktioniert. Wir wurden in mehrere Trupps unterteilt und sollten durch eine kleine Übung auf dem Gelände des Roten Kreuzes den richtigen Umgang mit dem Gerät lernen. Eine „Einsatzleitung“ stellte uns Aufgaben und Fragen, jedoch durfte der Spaß nicht verloren gehen, und so war das wichtigste Thema „Kuchen“. Um auch die Buchstabierweise zu üben mussten Worte wie „verfressen“ durch das Funkgerät wiedergegeben werden. Von Ulf und Jörg bekamen wir auch eine Einschulung in unser Einsatzfahrzeug. Wo sind die Warnwesten, wie öffne ich die Motorhaube und welchen Treibstoff muss ich überhaupt tanken? Nachdem auch die Lichter und der Bootsanhänger genau unter die Lupe genommen würden startete der praktische Teil. Jeder Führerscheinbesitzer hatte die Möglichkeit eine kleine Runde zu fahren und das Fahrzeug kennen zu lernen und durfte auf dem Parkplatz wieder mit dem Bootsanhänger rückwärts einparken.

So kann man abschließend sagen, dass wir die letzten beiden Sonntage wirklich intensiv in Weiterbildung investiert haben. An dieser Stelle ein Danke an alle die bei den Schulungen mitgeholfen haben und vor allem an Manuel Pfeilstecher vom Roten Kreuz für den tollen Kurs und die große Geduld.

Tanja Trumler

 

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Fliesswasserübung Mur

Die erste Fließwasserübung in diesem Jahr fand am 14. April im Raum Graz statt. 3 Stationen waren zwischen der Radetzkybrücke und der Schönaubrücke für die mehr als 20 anwesenden Fließ-und Wildwasserretter der Bezirksstellen Graz, Bruck/Mur, Liezen, St. Michael und Kalsdorf vorbereitet. Bei der ersten Station wurden gemeinsam mit Norbert und Ernst Hammerl das Abseilen von einer Brücke und die wichtigsten Knoten wiederholt beziehungsweise ausgefrischt. In der Mitte wartete Manuel Sollhart mit einigen Wurfsäcken auf die Teilnehmer. Eine gute Standposition und genaues Zielen waren hier von großer Bedeutung. Und zum Schluss wurde mit Rene Rössler das gesicherte Retten noch einmal durchgemacht. Nach diesen 3 Stationen und mittlerweile 3 Stunden in der Mur freuten wir uns alle auf die (verdiente) Mittagspause. Doch außer einem Auto mit Tee fanden wir an der angegeben Stelle nichts vor. Nach einer kleinen Pause kam eine „Alarmierung“, dass 3 Personen von dem Puchsteg in die Mur gesprungen und nun vermisst seien. Kerstin Jabinger übernahm die Einsatzleitung und wir wurden in 4 Teams eingeteilt. Jeweils 2 Gruppen durchsuchten das rechte und linke Murufer bis die Opfer auf der Insel in der Mitte der Puntigamerbrücke gefunden wurden. Einige Fließwasserretter erstversorgten die Opfer auf der Insel, der Rest baute eine Seilfähre auf und versorgte die Sanitäter mit Material. So konnten durch gute Zusammenarbeit der anwesenden Bezirksstellen alle 3 Opfer ans Ufer geborgen werden. Die Nachbesprechung fand dieses Mal bei der Feuerwache Süd statt. Die Stationsleiter, Opfer und unser Landesleiter, Helmut Nestler, ließen den Tag noch einmal Revue passieren. Danach konnten wir endlich unser Essen auf den Griller legen und die Kameradschaft pflegen.


Stellvertretend für den Übungsorganisator Jürgen darf ich an dieser Stelle DANKE sagen! Zuerst einmal bei den Opfern der Freiwilligen Feuerwehr, die uns sehr großes Vertrauen geschenkt haben. Dann bei Wolfgang, dafür dass er den ganzen Tag Taxi gespielt hat. Und natürlich bei Elke, für die vielen, vielen Gummibären und Stärkungen zwischendurch. Und zum Schluss noch bei allen, die bei der Organisation mitgeholfen haben! 

Tanja Trumler

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