Vom 19. bis 23. Mai 2010 hatten Herr Horst und Norbert die Möglichkeit, auf Einladung der Wildwassergruppe Landesverband Oberösterreich, an einem Fortbildungsseminar auf der Soca in Slowenien teil zu nehmen. Am Mittwoch standen die Anreise, sowie die Schaffung der erforderlichen Infrastruktur, mit Unterkünften, Kochgelegenheit, etc. auf dem Programm, wobei sich rasch zeigte, dass einerseits die Vollständigkeit der Ausrüstung und Gerätschaften von großer Bedeutung, andererseits die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unserer südlichen Nachbarn sehr groß ist, und so konnten die etwas später angereisten Kameraden aus Oberösterreich nach deren Eintreffen
doch noch ein kühles, frisch gezapftes Getränk genießen. Am Donnerstag ging es nach Besichtigung einiger Flussabschnitte ans Eingemachte. Erster Programmpunkt war, das selbstständige Abseilen von einer Brücke mit anschließendem Schwimmvergnügen im malerischen Ambiente der Soca. Nach Beendigung dieses Ausbildungsthemas wurde ein Wasserabschnitt, vorbei am berüchtigten "Frauenschlucker", bis zum Lager abgeschwommen. Um die verbrauchten Energien wiederum aufzutanken, fand der erste Tag bei einem gemütlichen und sättigendem Grillabend seinen Ausklang. Am darauf folgenden Tag ging es gut ausgeruht zum
nächsten Highlight, einer ausgedehnten Canyoningtour in den nahe gelegenen Nationalpark Triglav. Ausgewählt wurden zwei Touren, von welchen die erste mit 9 Abseilstellen für unsere Verhältnisse durchaus einige Ansprüche stellte. Die zweite Tour gestaltete sich an einigen Stellen, welche normalerweise kletternd bewältigt werden können, auf Grund des hohen Wasserstandes schwierig, doch dank der fachmännischen Führung und Sicherung unserer Kameraden konnte auch diese unfallfrei bewältigt werden. Am Samstag stand der richtige Umgang mit dem Raftboot auf dem Kursprogramm. Zur Gewöhnung und Abstimmung der Mannschaft wurde vorerst ein etwas ruhigerer Abschnitt befahren. Nach der Mittagspause stand das Highlight des Tages, die so genannte Friedhofsstrecke am
Programm. Ausgestattet mit einem ortskundigen Navigationssystem bereitete das Befahren dieses Abschnittes allen Teilnehmern großes Vergnügen, und so konnte das Raft sicher am Beginn der Slalomstrecke angelandet werden. Für einige schien der Tagesplan dennoch nicht ausreichend, und so machte sich Lots an das Beschwimmen dieses, weiteren Flussabschnittes. Die verbrannten Kohlehydrate konnten abends, bei einer Edelmischung mit Nudeln wieder dem Körper nachgeführt werden. Am Sonntag war leider schon wieder der Zeitpunkt zum Abschied nehmen gekommen, und so mussten mit schwerem Herzen die Abbauarbeiten in Angriff genommen werden. Mit einem gemeinsamen Pizzaverzehr fand diese gelungene und äußerst interessante Veranstaltung sein Ende und die Teilnehmer machten sich auf den Heimweg in ihre Orts- bzw. Bezirksstellen.
Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei Hr. Dr. Gerald Berger sowie Anni, Uschi, Astrid, Peter, Lothar und Martin für die Gelegenheit zur Teilnahme an diesem Kurs und deren Unterstützung und würden uns freuen, an den nächsten Aktivitäten wiederum teil nehmen zu dürfen.





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