
Von Freitag, dem 01. Oktober bis Sonntag, 03. Oktober fand der 2. Ausbildungskurs zum Fließwasserretter des Landesverbandes Steiermark statt. Die Teilnehmer aus den Bezirksstellen Graz, Liezen und St. Michael hatten am Freitag die Möglichkeit im theoretischen Teil der Ausbildung das nötige Vorwissen für diese Ausbildungsstufe zu erlangen. Auch standen Ausrüstungsüberprüfung, sowie einige Übungen mit dem Rettungsgerät Wurfsack auf dem Programm. Für den zweiten Kurstag stand die praktische Ausbildung im Vordergrund. Beginnend mit den jeweilig anzuwendenden Schwimmtechniken, führte die Schulung über das Erlernen und Festigen der Rettungstechniken hin zur sicheren und raschen Handhabung der Rettungsgeräte. Zusätzlich wurden Sprungtechniken und der richtige Umgang mit dem, zum Selbstschutz der Retter lebenswichtigen, Panikverschluss der Wildwasserweste geübt. Im Zuge der Übungen konnte ein,
im Flussbett liegendes Mofa, gemäß unserer Verpflichtungen, geborgen und der Exekutive übergeben werden. Als Ausbildungsraum wurde seitens der Kursleitung der Nahbereich der Puntigamerbrücke gewählt, da die hier gegebene Flussmorphologie, sowie die vorhanden Infrastruktur für die Durchführung dieser Ausbildung ausreichend, und vor Allem zentral gelegene, Möglichkeiten bietet. Seitens des Landesverbandes Steiermark, wurde die Ausbildung durch unseren Landesleiter, Herrn Helmut Nestler, sowie den Technischen Leiter, Herrn Josef Rössler, beobachtet, wobei sich beide mit dem Ausbildungsstand und der Durchführung zufrieden zeigten. Eine besondere Freude für uns war es, dass auch der Bundesreferent für Wildwasser, Herr Dr. Gerald Berger mit zwei seiner erfahrensten Ausbildnern, Anni Kienesberger und Peter Puntigam, diesen Kurs mit ihrem Wissen und Erfahrungen unterstützten, was zum wiederholten Male die gute Zusammenarbeit der Landesverbände Oberösterreich und
Steiermark unterstreicht. Zum Abschluss dieses Ausbildungstages wurde eine Seilfähre zwischen rechtem Ufer und Mittelpfeiler der Brücke errichtet, wobei die Gefahren und Eigenheiten von Fließgewässern durch das Flippen der Fähre, den Teilnehmern rasch vor Augen geführt werden konnte. Am Abend bot sich bei einem gemütlichen Beisammensitzten mit der Delegation aus Oberösterreich die Gelegenheit, die erworbenen Erfahrungen auszutauschen, und auch gemeinsam einen Blick in die Zukunft der Wildwasserausbildung in Österreich zu werfen. Am Sonntag standen für die Teilnehmer die Festigung des Erlernten, sowie die Überprüfung der erworbenen Fähigkeiten in Form einer kleinen Abschlussübung auf dem Programm. Bei der folgenden Nachbesprechung wurden die Eindrücke der letzten Tage sowohl seitens der Teilnehmer, als auch durch die Kursleitung und Ausbildungsorgane erläutert, und Verbesserungen und Änderungen diskutiert. Nach der Übergabe der Urkunden und erworbenen Abzeichen konnte
dieser, aus unserer Sicht gelungene und von guten Leistungen der Teilnehmer geprägte Kurs, seinen Ausklang finden.
Ein großes Dankeschön ergeht an die Bezirksstelle Graz, für die Möglichkeit zur Nutzung ihrer Räumlichkeiten, sowie an Daniel Herbst und Johann "Paprika" Hoffmann für die fürsorgliche Verpflegung und Betreuung. Wir bedanken uns bei allen Ausbildnern und Helfern für die Unterstützung und den persönlichen Einsatz, freuen uns, dass dem LV Steiermark acht neu ausgebildete Fließwasserretter für den Einsatzfall zur Verfügung stehen, gratulieren allen Teilnehmern zu den erbrachten Leistungen, und hoffen einige bei der Ausbildung zum Wildwasserretter wieder begrüßen zu dürfen.




