Bezitkstelle Graz-Umgebung-Kalsdorf

Landesjugendlager 2010, Gstatterboden


Vom 17. bis 21. Juli 2010 fand das diesjährige Jugendlager des Landesverbandes Steiermark in Gstatterboden statt. Jugendlichen und Betreuern aus den Bezirksstellen Graz, Liezen, St. Michael und Kalsdorf standen vergnügliche und actionreiche Tage im Gesäuse bevor. Der Aufbau und der Bezug des Lagers ging am ersten Samstag rasch von statten. Dadurch blieben die Teilnehmer und auch die Ausrüstung sowie Bekleidung am Abend einigermaßen trocken, da sich die Bergwelt in der Obersteiermark vorerst mit einem Wolkenbruch und schweren Gewitter vorstellte, und die Begrüßung im Nationalpark Gesäuse daher etwas feucht erfolgte. Bedingt durch die schweren Regenfälle musste das Programm für Sonntag etwas abgeändert werden, da an ein Befahren der Enns, auf Grund des extrem hohen Wasserstandes nicht zu denken war. Es wurden, jeweils im Wechsel, der Stützpunkt des ÖAMTC Rettungshubschraubers Christophorus 14 in Niederöblarn, und ein Klettergarten in Johnsbach besucht. Hier bot sich zum Einen die Möglichkeit, die Flugrettung und deren Einsatzgerät besser kennen zu lernen, und zum Anderen die persönlichen Fähigkeiten im Kraxeln und Klettern zu erproben. Unser Dank gilt hier ganz besonders den Flugrettern aus Niederöblarn, sowie den Mitgliedern der Bergrettung, die unserer Jugend durch persönlichen Einsatz ein hervorragendes Programm boten. Am Montag, dem dritten Tag des Jugendlagers, war es dann doch möglich, die Enns mittels eines Raftbootes zu befahren. Bestens organisiert durch ein ortsansässiges Raftunternehmen, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit die Enns einmal vom Wasser aus zu betrachten, Stromschnellen zu befahren, Teilabschnitte schwimmend zurück zu legen, und die wunderbare Bergwelt bei einer kleinen Wanderung in einer Seitenschlucht kennen zu lernen. Die etwas Jüngeren, die noch nicht an diesem Abenteuer teilnehmen durften, vertrieben sich derweilen die Zeit beim Einstudieren einer grandiosen Tanzvorstellung, welche in den Abendstunden zum Besten gegeben wurde. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an die Betreuer der Bezirksstellen St. Michael und Graz. Durch deren großen, persönlichen Einsatz war es möglich, auch den jungen und noch jüngeren Teilnehmern aus unseren Reihen, ein interessantes, abwechlungsreiches, und vor Allem dem Alter entsprechendes Programm zu bieten. Am späten Nachmittag wurde die Möglichkeit zur Mitfahrt am Jetski der Bezirksstelle Graz geboten und auch konnte jeder seine Kondition und Kraft bei der Extremvariante von "Dodl in da Mitt`n" unter Beweis stellen. Gestärkt durch ein kräftiges Abendessen mit selbstgegrillten Bratwürsten, stand der traditionellen Nachtwanderung durch den angrenzenden Wald nichts mehr im Wege. Dabei verwundern der Mut und die Unerschrockenheit unserer Jugend die Betreuer stets aufs Neue, und so ist es dementsprechend äußerst verwunderlich, dass einige Campingplatzgäste am nächsten Morgen, unter dem fadenscheinigen Vorwand der nächtlichen Lärmbelästigung durch Schreie und Gekreische, die Abreise antraten. Für Dienstag standen, dem jeweiligen Alter entsprechend, der Besuch des Wasserspielparks in St. Gallen, und die Möglichkeit zum Schwimmen in der Enns auf dem Programm. In St. Gallen hatte die Jugend sichtlich Spaß an den Möglichkeiten zu Spiel, Abenteuer und Planschvergnügen im, und rund um das Element Wasser. Bei den "Ennsschwimmern" bekam jeder einen kleinen Einblick über das richtige Verhalten am, und im Fließwasser, sowie auch die Gelegenheit sein schwimmerisches Können einmal abseits eines Badesees oder Schwimmbeckens unter Beweis zu stellen. Nach so actionreichen Tagen mit vollem Programm war es für die Betreuer wenig verwunderlich, dass einige die abendliche Filmvorführung nicht zu Gänze genießen konnten, da die, sich einstellende Müdigkeit, überhand erlangte, und einige Augen doch rasch schwer wurden. Am Tag der Abreise stellte unsere Jugend einmal mehr ihr Können unter Beweis, und der Abbau des Lagers ging rasch, und professionell von statten. Nach einem letzten, gemeinsamen Mittagessen traten die Mitglieder der einzelnen Bezirksstellen die Heimreise an.



Wir bedanken uns bei Josef Rössler und seinem Team für die hervorragende Organisation des Lagerbetriebes, bei Kerstin Jabinger für die reibungslose und ausgezeichnete Durchführung dieses Landesjugendlagers, sowie bei allen Betreuern und Teilnehmern für deren Unterstützung und Disziplin. 

 

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