Bezitkstelle Graz-Umgebung-Kalsdorf

Deutsche Bundesmeisterschaft in Idar-Oberstein

Tag 1

Um 04:35 Uhr in der Früh rüttelte etwas an meiner Schulter und mit vor Schreck geweiteten Augen wurde ich aus meinem Schlaf gerissen. Eine halbe Stunde lang, richteten wir noch den Rest für die 12-stündige Fahrt zusammen und um 05:10 starteten wir mit dem ÖWR-Bus um Sandra abzuholen, die währenddessen schon 20 Minuten in der Kälte stand. Die ersten zwei Stunden verbrachten wir sehr leise, bis die erste Pause erfolgte und Marcel zu uns stieß. Alle zwei Stunden hatten wir eine Pause und die Zeit dazwischen verbrachten wir mit: Schlafen, gelbes Auto Spiel, Lachen und noch mehr lachen! Zirka zwei Stunden bevor wir in Idar-Oberstein ankamen machten wir bei einer Raststation Halt. Wir mussten uns umziehen! Sandra bevorzugte es, dies draußen auf der Straße zu machen. Als sie gerade dabei war ihre Hose auszuziehen ertönte ein lautes Hupen und alle begannen schallend zu Lachen, denn ein LKW-Fahrer hatte Sie gegrüßt! Die letzten zwei Stunden waren fast die schlimmsten, da wir schon sehr nervös herumzappelten. In Idar-Oberstein angekommen fuhren wir zuerst in die Kaserne. Dort wurde nur mit fragendem Blick auf uns geschaut als wir nach der Bundesmeisterschaft fragten. Fünf Minuten später standen wir vor den Toren der Atillerieschule, dort guckte man uns gleich an. Als Sandra dann endlich ihr Handy zückte und uns sagte, dass wir eigentlich zu einer Realschule mussten, war es dann auch schon etwas später. Wir trafen endlich ein und wurden herzlichst von den Deutschen Kameraden begrüßt, und sogar in der Festansprache erwähnt. Um 11 Uhr am Abend saßen wir dann in unserer Jugendherberge und besprachen die Erste-Hilfe, weil uns gesagt wurde, dass wir Punkte verlieren, wenn wir nichts wüssten. Um 12 Uhr am Abend stiegen wir dann müde in die Betten.
 

Tag 2

Es war halb sieben und wir wurden von Jürgen aus unserem Schlaf geholt. Um sieben standen wir vor den Türen der Realschule. Gemeinsames Frühstück mit den Gastgebern und dann ab in die Erste-Hilfe Rally. Unsere erste Station begann sofort mit einer Erste-Hilfe Situation, die wir mit etwas mehr Fehlern schafften. Die zweite Station war etwas kreativer. Wir mussten ein Logo für die JRK machen. Wir fanden unseres natürlich am Schönsten. Die dritte Station war wieder eine Erste-Hilfe Situation, die wir mit Bravour meisterten. Die vierte Station war auf Migration, Integration und Vielfalt gerichtet, wo wir Fragen beantworten mussten. Die fünfte Station war eine sportliche Station die wir als chnellste Gruppe bewältigten. Die sechste Station war wieder eine Erste-Hilfe Situation die wir mit ein paar kleinen Fehlern meisterten. Die siebente und achte Station war mit dem Edelstein Museum in Idar-Oberstein verbunden und die neunte Station war eine Zivilcourage – Station in der wir beweisen mussten dass wir so etwas besitzen. Als wir uns dann schnell zum Mittagessen setzten, verschwanden die ersten Schwimmer schon im Hallenbad. Um 15 Uhr begannen die Bewerbe. Da wir außer der Wertung geschwommen waren, hatten wir am meisten Spaß und wir schlugen uns nicht schlecht. Als um 17:30 der letzte Bewerb zu Ende war, stürmten wir aus dem Hallenbad und tratschten noch ein wenig mit dem Team aus Idar-Oberstein. Wir tauschten Facebooknamen und E-Mailadressen aus und redeten über die Bewerbe. Als um 20:00 Uhr dann die Siegerehrung war, saßen wir schon auf Nadeln, denn unsere neuen Freunde aus Idar-Oberstein hatten eine gute Chance auf den Bundesmeistertitel und wir hofften das Beste. Zuerst kam eine Sprungseil- und Tanzgruppe,  die uns unterhalten sollte. Danach wurden in den drei Altersklassen immer bis zum dritten Platz alles bekannt gegeben und erst zum Schluss dann die ersten drei Plätze. Als wir endlich bei der Altersklasse 3 und bei den letzten drei Plätzen ankamen, warteten wir gespannt auf das Ergebnis. Idar-Oberstein hatte die Bundesmeisterschaft gewonnen und wir gratulierten Ihnen herzlichst. Gemeinsam tranken wir zum Abschluss noch alle einen Cocktail und um 24:00 stürzten wir extremst müde in unsere Betten.

Tag 3


Heute um sechs hörten wir das erste Mal unseren Wecker klingeln, doch aus dem Bett schafften wir es erst um dreiviertel sieben. Als wir um viertel acht alle im Bus saßen und zum letzten gemeinsamen Frühstück fuhren waren wir einerseits alle froh bald wieder zu Hause zu sein, allerdings wollten wir noch nicht von unseren neu gewonnen Freunden Abschied nehmen. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von allen und stiegen in den Bus. Die ersten 2 Stunden verbrachten wir wieder mit Nachschlafen während der Rest der Fahrt auch ein wenig still verlief. In Liezen stieg dann Marcel aus und wir fuhren weiter nach Kalsdorf. Nächstes Jahr würden wir sicherlich wieder hinfahren!

 

Christina Egger und Sandra Hohl

 

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