Bezitkstelle Graz-Umgebung-Kalsdorf

Tagebuch vom Jugendlager 2011

Sonntag, 17. Juli 2011

Unser erster Tag
Eine lange Autofahrt liegt hinter uns, einige haben geschlafen, die anderen geredet oder gegessen. Nach einer kurzen Pause zum Stärken in Liezen war der Weg auch nicht mehr so lang. Am Campingplatz angekommen mussten wir zuerst das Zelt aufbauen, obwohl das Wasser ja so schön aussah. Das kalte hellblaue Wasser war die perfekte Belohnung für die harte Arbeit! :) Schwimmen, tauchen und Spaß haben standen von nun an am Programm, damit wir am Abend schön müde sind :). Das Wetter machte uns jedoch einen kleinen Strich durch die Rechnung und so wurden das Baden und das Kochen kurzerhand beendet und ins Zelt verlegt. Das große Gewitter blieb Gott sei Dank aus, jedoch ist es nicht mehr so warm wie am Anfang und wir hoffen, dass die Nacht trocken bleibt. Im Großen und Ganzen gefällt es uns hier sehr gut und wir freuen uns schon auf die kommenden Tage.

Jakob und Thomas

 

Montag, 18. Juli 2011

Als uns in der Früh – sprich um 8.20 Uhr – die Decke weggezogen wurde, erfüllte das fröhliche Plätschern des Regens die Umgebung. Sofort war uns klar, heute wird es kein Radfahren geben! Eigentlich sollte uns dies mit Freude erfüllen, doch unsere Stimmung wurde gedämpft, da uns ein Museumsbesuch bevorstand. Die Fahrten wurden mit friedvollem Schlafen verbracht, welches durch hartes Aufwachen gekennzeichnet war. Eine Stunde verbrachten wir im Fahrzeug- und Luftfahrtmuseum. Als es weiterging, fanden wir uns in der Stadt Lauffen wieder. Viele Erklärungen und großes Staunen gingen durch die Menge als wir den Ort anschauten, der für die Wildwasserkurse vorgesehen ist. Weiter ging es mit dem Betrachten eines Schwimmcanyons, welcher leider mit sehr wenig Wasser gefüllt war. Ab diesem Zeitpunkt sind wir zurück ins Lager gefahren und legten uns zur Ruh.

Chrissi

 

Dienstag, 19. Juli 2011

Der Tag heute begann gleich wie der gestrige, wir wurden von unseren Betreuern geweckt! Nach einem Frühstück und einer gemeinsamen Besprechung starteten wir mit den Rädern Richtung Unterarch zum Märchenwanderweg, eine Stunde später waren wir auch schon von Zwergen und Märchenfiguren umgeben. Und so mancher hat neue Märchen kennen gelernt und erzählt bekommen. Eine kurze Badepause wurde eingelegt und schon standen wir wieder auf den Rädern. Bei der Heimfahrt teilten wir uns, gleich wie bei der Hinfahrt, in 2 Gruppen auf, um die Autofahrer nicht allzu sehr aufzuhalten. Nachdem wir von Traktoren, LKWs und Bussen überholt worden waren, kamen wir endlich wieder am Campingplatz an und konnten in das verdiente kalte Nass. Nun steht uns nur noch ein gemütlicher Nachmittag und Abend bevor.

 

Mittwoch, 20. Juli 2011

Die eiskalte Nacht war überstanden als wir um 7:00 Uhr aufgeweckt wurden. Bei nur 11°C frühstückten wir im Freien. Um 8:10 Uhr fuhren wir zu einem Kletterpark in Hainingen. Nach einer kurzen Einführung wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. 2,5 h durften wir verschiedene Kletterstationen ausprobieren. Bei  der adrenalinreichen Schaukel gingen einige an ihre Grenzen. Bei der  Riesenleiter war Teamwork gefragt. Eine kleine Glocke war zu erreichen und beim großen Pfahl war Mut und Geschick gefragt. Gemeinsam überwanden wir unsere Ängste und bestärkten uns, wenn wir nicht mehr weiter gehen konnten.  Nach diesen 2,5 h war uns schon so kalt, so dass wir in Decken gewickelt im Bus saßen und uns ausruhten. Zuhause angekommen stellten uns die Betreuer die Frage ob wir lieber in eine Halle spielen gehen wollten oder ins Hallenbad fahren sollten. Wir entschieden uns für das Hallenbad und gingen zufrieden Essen.

Die Betreuer stellten uns vor die Auswahl zweier Möglichkeiten: einer Sporthalle und dem Hallenbad. Wir wählten das Hallenbad. Als wir dann aufbrachen,  machte sich überall große Freude breit. Angekommen  zogen wir uns rasch um und konnten uns zu vierzehnt auf zwei Liegen breit machen. Da wir die meiste Zeit im Wasser waren konnte uns dieser Platzmangel nichts anhaben. Im Wasser hatten wir viel Spaß denn wir tauchten uns und probierten Wasserkunststücke. Die männlichen  Wesen in unseren Kreisen hatten ein großes Interesse an einem Mädchen im roten Bikini, von dem sie leider nie den Namen erfuhren.  Das Mädchen und ihr „Bruder“ (fester Freund) fühlten sich bald beobachtet und stiegen aus dem Wasser. So zog das Interesse wieder auf den Ursprung zurück. Bei der Heimfahrt redeten wir noch über rote Bikinis, den Insider „Klingelingeling“ und weiteren lustigen Ereignissen im Hallenbad.

 

Donnerstag, 21. Juli 2011

Um sechs Uhr in der Früh wurden wir aus unserem Schönheitsschlaf gerissen, als der Wecker von David Florian mitten im Zelt abging. Der normale Zeitpunkt des geweckt Werdens war halb neun. So schreckten wir etwas zusammen. Das Frühstück wurde an diesem Tag von der pubertären Seite aufgetischt, die teils sehr benommen in den Kühlschrank guckte und den Grillkäse statt den normalen Käse herausfischte.  Das Milchkochen wurde jedoch von den Betreuern übernommen, da dies schon zu mehreren Verbrennungen geführt hatte (z.b. Martin Pracner, Tag 3). Der restliche Vormittag wurde mit gemütlichen Zusammensitzen, Bericht schreiben und Lachen verbracht. Und am Nachmittag steht  uns noch ein gemeinsames Training mit der Jugend der Ortsstelle Laakirchen bevor.

Nach einer Terminverschiebung des Trainings in Laakirchen brachen wir um 16:45 dann auf nach Laakirchen. Als erstes starteten wir dort mit einer Inselreally die allgemeine Freude bereitete. Danach begannen wir mit dem Aufwärmschwimmen. Da es sehr kalt war stiegen mehrere von uns aus dem Wasser um sich aufzuwärmen. Gemeinsam wärmten wir uns auf. Bei der Heimfahrt kuschelten wir uns auf den Bussitzen zusammen und am Campingplatz angekommen waren wir leider einem etwas überschwemmten Zelt ausgesetzt. Schnell wurde der Schwachpunkt gefunden und behoben. Wir krochen nach einem langen Zusammensitzen in unsere Schlafsäcke und schliefen erschöpft ein.

 

Freitag, 22. Juli 2011

Aufgeweckt wurden wir um 6 Uhr in der Früh. Keiner von uns war sehr begeistert davon, dass wir in einer Stunde mit packen und allem drum und dran fertig sein mussten. Schnell stoben wir in alle Richtungen davon um die Zähne zu putzen, aufs Klo zu gehen und weiteres. Um 7 Uhr gab es dann Frühstück und gleich darauf begannen wir mit dem Zusammenpacken des Zeltes. Eineinhalbstunden später war das Zelt abgebaut, der Pavillon im Kofferraum und die Bänke im Hänger verstaut. Jetzt warten wir noch darauf, dass die Rezeption aufmacht und wir unsere Heimreise antreten können.

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